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Ein Tag in … Bozen

Südtirols Landeshauptstadt eignet sich hervorragend dafür, ein entspanntes Wochenende zu verbringen. Shoppen, genießen und das italienische Flair zelebrieren – hier meine Tipps für einen gelungenen Tag in Bozen.

bozen

Der Vormittag eignet sich hervorragend dazu, die Gegend rund um Bozen zu erkunden. Mein Ziel: das Schloss Runkelstein. Daher marschiere ich vom Ortszentrum Richtung Westen an die Talfer. Ich gehe abwechselnd an der Bozner und der Grieser Wassermauer entlang. Der Weg ist leicht zu gehen, da er eben verläuft. Castel Roncolo – wie es in italienisch heißt – wurde ab 1237 errichtet und beherbergt den größten profanen Freskenzyklus des Mittelalters in ganz Europa. Dank der kostenlosen Bozen Card ist der Eintritt frei. Ich sehe mir die Fresken und die einzelnen Räume an, ehe ich mich auf zur Oswaldpromenade mache.

oswaldpromenade

Der erste Teil der Oswaldpromenade führt in Schlangenlinien relativ steil nach oben. Eine Kurve folgt der nächsten, bevor es entlang der Reben Richtung St. Magdalena geht. Da es jetzt schon sehr warm ist und komplett windstill, bedaure ich, mir keine Wasserflasche in den Rucksack gepackt zu haben – ein echter Anfänger-Fehler. Etwa in der Mitte der Promenade hat man die Möglichkeit ins Zentrum von Bozen hinunter zu gehen. Ich entschließe mich trotz meiner trocknen Kehle, weiterhin die Aussicht zu genießen und die Oswaldpromenade bis nach St. Magdalena zu gehen. Es zahlt sich aus: Am Ende des Weges wartet die Sonnenterrasse vom Gasthaus Eberle auf mich – Lounge und Aperol Spritz inklusive. Das habe ich mir verdient.

dolomiten
Nach einer kurzen Erholung geht es wieder zurück in das Stadtzentrum: zum Walther Platz mit seinen Cafes, dem Obstmarkt und vor allem in die Laubengasse. Sie zählt zu den beliebtesten und meistbesuchten Straßen der Stadt und ist das Herzstück des Bozner Handels. Aber auch die anderen kleinen Gassen rundherum lohnen sich, erkundet zu werden. Da es immer noch recht warm ist, gönne ich mir ein Gelato in der Eisdiele Avalon – und zwar gleich zwei Kugeln von der gefrorenen Köstlichkeit. Danach mache ich mich auf zu einer kleinen aber feinen Shoppingtour. Selbstverständlich schlage ich in dem ein oder anderen Geschäft zu und so bin ich froh, dass sich mein Hotel direkt im Ortskern befindet. Nachdem ich die Einkaufstaschen auf das Zimmer gebracht habe, mache ich mich frisch und lasse den Abend ausklingen.

waltherplatz
Die Entscheidung des kulinarischen Programmes fällt mir schwer. Zur Auswahl steht etwa das „Carrettai“: eine italienische Trattoria mit Selbstbedienung. Sie ist urig, günstig und sehr authentisch. Doch mir schwebt heute etwas Eleganteres vor und so besuche ich das „Al Grottino“, das sich ebenfalls in der Dr. Streiter Straße befindet. Der Eingang ist etwas unscheinbar, doch schon nach wenigen Schritten taucht man in eine andere Welt ein. Das Ambiente in dieser Grotte ist wunderbar, der Fisch sehr zu empfehlen und der „Vino“ mundet vorzüglich. Der Abend ist allerdings noch jung und so beschließe ich, den Tag mit einem Cocktail in einer netten Bar ausklingen zu lassen – auch dazu gibt es in Bozen eine riesen Auswahl.

Mehr Infos zu Bozen unter: www.bolzano-bozen.it

 runkelstein

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